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UNSERE JAGDARTEN · UNSERE HALTUNG

So jagen wir
in Finnland.

Gemeinsam planen, mit guten Hunden jagen und nach dem Schuss mit anpacken. Wir erleben die Jagd nicht als Zuschauer, sondern an der Seite unserer finnischen Gastgeber.

Von der Elchjagd bis zur Pirsch auf Federwild: Jede Jagdart hat ihren eigenen Rhythmus. Was sie verbindet, ist die Achtung vor Wild, Natur und Gemeinschaft.

Jagdgesellschaft im finnischen Wald – Galeriefoto 101
Finnische Jäger gratulieren einander nach der Elchjagd im Wald
JAGDERLEBNIS · 01

Elchjagd

Gemeinsam mit der finnischen Jagdgesellschaft

Die Elchjagd ist eine Gemeinschaftsjagd. Unsere finnischen Gastgeber planen die Stände, lesen die Zeichen im Revier und setzen ihre erfahrenen Elchhunde ein. Die Gastjäger gehören zum Team – der Erfolg eines Einzelnen ist immer auch der Erfolg der gesamten Jagdgesellschaft.

Wie läuft die Jagd ab?
Nach der gemeinsamen Planung werden die Schützen auf geeignete Stände verteilt. Der Hundeführer sucht mit seinem Elchhund nach Wild. Je nach Jagdverlauf können Standwechsel stattfinden; manchmal ist es möglich, einen Hundeführer zu begleiten. Kommt ein Elch zur Strecke, helfen wir bei der Bergung und erleben die anschließende Verarbeitung gemeinsam mit unseren Gastgebern.
Jäger mit Teckel und erlegtem Weißwedel im finnischen Revier
JAGDERLEBNIS · 02

Weißwedeljagd

Kleine Treiben, spurlaute Hunde und wechselnde Eindrücke

Bei der Bewegungsjagd auf Weißwedel spielen spurlaute Teckel eine besondere Rolle. Sie stehen stellvertretend für die niederläufigen Hunde, die bei dieser Jagdform besonders häufig eingesetzt werden. Die Treiben sind meist kleiner als bei der Elchjagd. Mit den wechselnden Ständen verändert sich auch der Blick auf das Revier – und die Spannung beginnt immer wieder neu.

Was macht diese Jagd besonders?
Bei der Stöberjagd auf Weißwedel dürfen in Finnland nur entsprechend kleine Hunde eingesetzt werden. Neben dem häufig verwendeten Teckel kommen weitere niederläufige Rassen infrage; der Deutsche Wachtelhund gehört zu den größten dafür eingesetzten Stöberhunden. Entscheidend ist, dass die Hunde das Wild spurlaut und kontrolliert in Bewegung bringen – nicht, dass sie es hetzen.
Jäger mit finnischem Spitz und Auerhahn
JAGDERLEBNIS · 03

Auer- und Birkwild

Mit dem finnischen Spitz durch Wald und Moor

Diese Jagden sind besonders intensiv: Zu Fuß begleiten Sie erfahrene einheimische Jäger und ihre Hunde. Der finnische Spitz kann Federwild aufspüren und durch Verbellen anzeigen. Wer diese Form der Jagd erleben möchte, sollte sich sicher und ausdauernd in unebenem Gelände bewegen können.

Wie unterscheiden sich Auer- und Birkwildjagd?
Beim Auerwild führt die Pirsch durch Wald mit Wurzeln, Steinen, Findlingen und stellenweise feuchtem Untergrund. Beim Birkwild kann auch die Beobachtung an traditionellen Plätzen während der Nachbalz zu den eindrucksvollen Erlebnissen gehören. Unsere Gastgeber schützen diese Plätze; gejagt wird gegebenenfalls abseits davon. Welche Möglichkeiten sich ergeben, entscheiden Revier, Wetter und örtliche Jagdpraxis.
Finnische Bracke mit Jäger und Schneehase im winterlichen Wald – Originalfoto 071
JAGDERLEBNIS · 04

Hase und Fuchs

Brackierjagd und die Arbeit ausdauernder Hunde

Die Brackierjagd eröffnet einen ganz anderen Blick auf die finnische Jagdkultur. Besonders bei der Hasenjagd zeigen speziell ausgebildete Laufhunde, wie sicher sie eine Spur aufnehmen und mit großer Ausdauer verfolgen können.

Wie erleben die Schützen die Brackierjagd?
Ein kleines Gebiet wird mit wenigen Schützen abgestellt. Der Hund sucht selbstständig, nimmt die Spur auf und arbeitet sie laut. Dabei kann sich das Geschehen über längere Zeit und weite Strecken entwickeln. Die Brackierjagd auf Fuchs oder Hase ist bei allen Gruppen eine Möglichkeit am Montag. Je nach Wetter und verfügbaren Hunden kann sie anstelle der Jagd auf Auer- oder Birkwild stattfinden oder diese ergänzen – etwa morgens Flugwild und nachmittags Brackierjagd. Die konkrete Planung stimmen wir vor Ort mit unseren finnischen Gastgebern ab.
Gemeinsame Wildbearbeitung im finnischen Zerwirkraum
JAGDERLEBNIS · 05

Nach dem Schuss

Bergen, zerwirken, zubereiten – gemeinsam

Die Jagd endet für uns nicht mit dem Schuss. Das Bergen und die sorgfältige Verarbeitung des Wildes gehören ebenso dazu wie die Arbeit der Hunde und die Planung der Jagd. Unsere finnischen Gastgeber zeigen, welchen Stellenwert das Wildbret als Lebensmittel hat.

Was gehört zur Gemeinschaft?
Wir helfen nach Möglichkeit bei der Bergung, erleben das Zerwirken und bereiten Wildbret gemeinsam zu – manchmal ganz schlicht am offenen Feuer. Gerade bei diesen Arbeiten, Gesprächen und Mahlzeiten entsteht das, was AHF ausmacht: Wir sind Gäste und zugleich Teil einer finnischen Jagdgemeinschaft.
FÜNF JAGDGESELLSCHAFTEN · FINNLAND 2027

Vielleicht sind Sie 2027 dabei.

Fünf unterschiedliche Reviere, kleine Gruppen mit maximal sechs Gastjägern und die gemeinsame Jagd mit unseren finnischen Freunden.

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